Das Au-pair-Jahr ist für viele der erste echte Schritt nach Deutschland. Aber nur wer es mit einem klaren Plan angeht kommt wirklich weiter.
Ja. Für das Au-pair-Visum brauchst du Grundkenntnisse, kein fließendes Deutsch. Das Goethe-Institut bietet Kurse in deinem Land an. Wer motiviert ist schafft in einem Jahr B1 oder mehr.
Das Gespräch mit der deutschen Gastfamilie läuft anders als du es kennst. Direkter, sachlicher, mit klaren Erwartungen. Wer sich gut vorbereitet hat einen echten Vorteil.
Das Au-pair-Jahr ist der Start, nicht das Ziel. Wer es strategisch nutzt geht danach in eine Ausbildung oder ein Studium. Wer es ohne Plan macht reist nach 12 Monaten wieder aus.
Du lebst in einer deutschen Gastfamilie, hilfst im Haushalt und bei der Kinderbetreuung und hast Zeit für Deutschkurse. Wer das Jahr mit einem klaren Ziel angeht hat danach deutlich bessere Karten.
Visum: Du beantragst das Au-pair-Visum bei der deutschen Botschaft in deinem Heimatland. Du brauchst einen Platzierungsvertrag und einen Vertrag mit deiner Gastfamilie. make-it-in-germany.com →
Der häufigste Fehler: Zu spät anfangen. Die Suche nach einer Gastfamilie und Agentur sollte spätestens 4 bis 6 Monate vor deiner geplanten Ausreise starten. Wer zu spät beginnt vergibt sich die besten Familien und riskiert Verzögerungen beim Visum.
Deutsche Gastfamilien führen das Gespräch direkter als du es kennst. Was du sagst und wie du es sagst entscheidet über Zusage oder Absage.
Viele meiner Kunden kommen nach dem Au-pair-Jahr mit B1 Deutsch zurück und wollen eine Ausbildung beginnen. Das Vorstellungsgespräch beim Betrieb ist der nächste Schritt. Ich kenne die Fragen die gestellt werden.
Ausbildungsinterview übenPlane immer von hinten nach vorne: Wann willst du ausreisen? Dann zähle 4 bis 6 Monate zurück. Das ist dein Startpunkt.
Eine seriöse Agentur bringt dich mit passenden Gastfamilien zusammen, prüft die Familien vorab und begleitet dich durch den Prozess. Vergleiche mehrere Angebote und achte auf Transparenz bei den Kosten.
Extratipp: Wenn du beim Registrieren bereits A1 Deutsch angibst, nehmen dich deutsche Gastfamilien deutlich ernster. Es zeigt dass du echtes Interesse hast und dich nicht einfach irgendwo anmeldest um zu schauen was passiert.
Dein Au-pair-Profil ist dein erster Eindruck. Schreibe einen persönlichen Text der zeigt wer du bist, warum du nach Deutschland willst und was du mitbringst. Lade gute Fotos hoch: von dir beim Kochen, mit Kindern, im Alltag.
Aus eigener Erfahrung: Wer sich bei der Erstellung des Profils Mühe gibt zeigt der Gastfamilie schon vor dem ersten Gespräch: Diese Person meint es ernst. Das ist oft der entscheidende Unterschied.
Die Agentur schlägt dir passende Familien vor oder Familien melden sich bei dir. Dann folgen Gespräche per Video. Deutsche Gastfamilien stellen direkte Fragen und erwarten klare Antworten. Bereite dich darauf vor.
Tipp: Ein Probe-Gespräch mit mir gibt dir Sicherheit. Ich kenne die Fragen die Gastfamilien stellen und gebe dir direktes Feedback. Interview-Vorbereitung 99 € →
Wenn du eine Gastfamilie gefunden hast bekommst du von ihr den Au-pair-Vertrag, das Einladungsschreiben und die Versicherungsbestätigung. Je nach Herkunftsland kommen noch weitere Dokumente dazu, zum Beispiel von der Arbeitsagentur.
Extratipp Botschaft: Manche Botschaften vergeben Termine innerhalb weniger Tage, andere haben Wartezeiten von mehreren Monaten. Schau dir das frühzeitig an. Es lohnt sich manchmal einen Termin vorab zu reservieren, auch wenn noch nicht alle Unterlagen da sind. Botschaftstermine →
Wenn dein Visum da ist vereinbarst du gemeinsam mit deiner Gastfamilie den Anreisetermin. Dann geht es los: dein persönlicher Sprung nach Deutschland.
Denk daran: Von hinten nach vorne planen. Wann willst du ausreisen? Zähle 4 bis 6 Monate zurück. Das ist der Tag an dem du heute anfangen solltest.
Das Au-pair-Jahr vergeht schnell. Wer ohne Plan ankommt steht nach 12 Monaten wieder am Anfang.
Mit B1 Deutsch und einem Au-pair-Zeugnis hast du gute Karten für einen Ausbildungsplatz. Wir zeigen dir welche Berufe zu dir passen.
Zur AusbildungsseiteMit B2 oder C1 und anerkanntem Schulabschluss ist auch ein Studium möglich. Wir klären was für dich konkret gilt.
Zur StudiumsseiteNoch nicht sicher ob Ausbildung oder Studium? Ein Freiwilligendienst direkt nach dem Au-pair-Jahr gibt dir mehr Zeit, verbessert dein Deutsch weiter und öffnet Türen im sozialen und kulturellen Bereich.
Zum FreiwilligendienstNoch kein B1? Auf der Deutschlern-Seite erklären wir welche Zertifikate für Ausbildung und Studium wichtig sind.
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