ARBEITEN. VERDIENEN. ERLEBEN.

Erst arbeiten.
Dann mit Plan bleiben.

Saisonarbeit in Deutschland ist legal, geregelt und gut bezahlt. Aber sie ist kein Dauerweg. Wir erklären dir ehrlich was geht und was danach möglich ist.

Vertraulich & Sicher Kein Abo In Deutschland ansässig
Basiert auf offiziellen QuellenBundesagentur für ArbeitMake it in GermanyBAMFStand 2026
Erkennst du dich wieder?

Du willst in Deutschland arbeiten. Und weißt noch nicht wie.

"Ich will einfach erstmal Geld verdienen und schauen."

Saisonarbeit macht das möglich. Du arbeitest legal in Deutschland, verdienst den Mindestlohn und lernst das Land kennen. Aber klar: Es ist kein Dauerweg.

Frage zum Einstieg
"Wie viel verdiene ich wirklich?"

Der gesetzliche Mindestlohn liegt bei 13,90 Euro pro Stunde (Stand 2026). Zum 1. Januar 2027 steigt er auf 14,60 Euro. In der Saisonarbeit wird oft über dem Mindestlohn gezahlt, und die Stunden sind hoch. Das bedeutet gutes Einkommen, aber zeitlich begrenzt auf maximal 8 Monate.

Frage zum Verdienst
"Kann ich nach der Saisonarbeit in Deutschland bleiben?"

Nicht automatisch. Das Saisonarbeitsvisum erlaubt keine anschließende Erwerbstätigkeit. Wer dauerhaft bleiben will braucht einen anderen Weg: eine Ausbildung oder als Fachkraft.

Frage zum Bleiben
Was wirklich gilt

Saisonarbeit in Deutschland: Legal, geregelt, zeitlich begrenzt

Saisonarbeit in Deutschland ist gut geregelt. Du arbeitest mit Vertrag, bekommst den Mindestlohn und bist über deinen Arbeitgeber versichert. Gleichzeitig ist es kein Weg zur dauerhaften Einwanderung.

  • Dauer: Maximal 8 Monate im Kalenderjahr arbeitsagentur.de →
  • Mindestlohn: 13,90 Euro pro Stunde (Stand 2026)
  • Branchen: Landwirtschaft, Gastronomie, Hotellerie, Obst- und Gemüseernte
  • Voraussetzung: Jobangebot eines deutschen Arbeitgebers vor der Einreise
  • Visum: Nationales Visum für Saisonarbeit, ausgestellt von der deutschen Botschaft
  • Unterkunft: Oft vom Arbeitgeber gestellt, Kosten werden vom Lohn abgezogen

Seriöse Arbeitgeber: Offizielle Stellen findest du über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit. Vorsicht bei Angeboten die Gebühren verlangen oder keine schriftlichen Verträge ausstellen. Zur Jobbörse →

Saisonarbeit in der deutschen Landwirtschaft
Bilaterale Abkommen mit Deutschland

Wer aus einem Drittstaat kommt, kann nur dann legal zur Saisonarbeit nach Deutschland einreisen, wenn ein bilaterales Abkommen mit dem Herkunftsland besteht. arbeitsagentur.de →

  • EU-Bürger: Keine Arbeitserlaubnis erforderlich. Freie Arbeitnehmerfreizügigkeit.
  • Georgien & Moldau: Vermittlungsabsprache mit der Bundesagentur für Arbeit. Arbeitserlaubnis ohne Visum möglich, max. 90 Tage je 180-Tage-Zeitraum.
  • Alle anderen Drittstaaten: Visum bei der deutschen Botschaft im Heimatland erforderlich, plus Arbeitgeberzusage vor der Einreise.

Das musst du wissen: Nach Ablauf des Visums musst du Deutschland verlassen. Wer trotzdem bleibt riskiert seinen zukünftigen Visumsstatus. Wer dauerhaft bleiben will sollte die Saisonarbeit als ersten Schritt nutzen und den nächsten rechtzeitig planen.

Die ehrliche Wahrheit

Saisonarbeit ist kein Einwanderungsweg.
Aber ein möglicher erster Schritt.

Viele die zur Saisonarbeit kommen wollen eigentlich mehr. Sie wollen dauerhaft in Deutschland arbeiten und leben. Das geht. Aber nicht über die Saisonarbeit selbst, sondern über einen anderen Weg danach. Wer während der Saison Deutsch lernt hat nach 8 Monaten oft schon A2. Das ist die Grundlage für alles was danach kommt.

Kostenlos beraten lassen Erst Deutsch lernen →
Felicia — Coach, Lehrerin und Unternehmerin
Deine Beraterin
Felicia — Coach, Lehrerin und Unternehmerin

Ich sitze in Deutschland, kenne das System von innen und habe selbst im Ausland gearbeitet.

Kostenlos kennenlernen
Was als nächstes passt

Was nach der Saisonarbeit für dich möglich ist

Als Fachkraft nach Deutschland

Du hast einen Berufsabschluss und willst dauerhaft in Deutschland arbeiten? Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz macht das möglich. Mit dem richtigen Weg dorthin.

Zur Fachkraftseite

Ausbildung in Deutschland

Noch kein Berufsabschluss? Die Ausbildung ist der direkteste Weg zu einem dauerhaften Aufenthaltsrecht. Du lernst einen Beruf und hast danach echte Perspektive.

Zur Ausbildungsseite

Freiwilligendienst in Deutschland

Deine Deutschkenntnisse reichen noch nicht für eine Ausbildung oder Stelle als Fachkraft? Ein Freiwilligendienst bei einem anerkannten Träger gibt dir Zeit. Du vertiefst die Sprache im echten Alltag und startest dann von einer viel besseren Position aus.

Zum Freiwilligendienst

Deutsch lernen: Jetzt anfangen

Noch kein Deutsch oder zu wenig? Auf der Deutschlern-Seite erklären wir welche Kurse und Zertifikate für Ausbildung, Fachkraft und Freiwilligendienst wichtig sind und wie du am schnellsten dahin kommst.

Zu Deutsch lernen
Jump2Germany