Über 400 Hochschulen, mehr als 20.000 Studiengänge, kaum Studiengebühren. Klingt gut. Aber: Wird dein Abschluss anerkannt? Brauchst du ein Studienkolleg? Welche Hochschule passt zu dir? Wir helfen dir, aus dem Informationschaos das Richtige für dich herauszufiltern.
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Ein falsches Studium kostet dich ein Jahr deines Lebens. Eine Beratung kostet dich einen Nachmittag.
Das falsche Fach, die falsche Hochschulform oder das falsche Studienkolleg merkst du erst nach zwei Semestern. Dann sind Semesterbeiträge, Lebenshaltung und ein Jahr Zeit weg, und dein Visum hängt am Studienfortschritt. Ein Wechsel oder Abbruch kostet dich ein Vielfaches von dem, was eine einmalige Beratung kostet. Genau deshalb gibt es uns.
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Deutschland ist weltweit eines der beliebtesten Studienländer, und das hat handfeste Gründe. An staatlichen Hochschulen zahlst du in den meisten Bundesländern keine Studiengebühren, sondern nur den Semesterbeitrag von etwa 150 bis 430 Euro (Stand 2026). Der enthält oft sogar ein Ticket für den öffentlichen Nahverkehr.
Dazu kommen über 400 Hochschulen mit mehr als 20.000 Studiengängen. Praxisnah, international anerkannt, mit direktem Draht zur deutschen Wirtschaft. Kein Wunder, dass internationale Studierende Deutschland längst als erste Wahl sehen.
Wichtig vorab: Es gibt kein einheitliches System. Was für dich gilt hängt von deinem Herkunftsland, deinem Abschluss und der jeweiligen Hochschule ab. Genau deshalb lohnt sich eine persönliche Beratung.
Bevor du dich irgendwo bewirbst, musst du wissen wie dein Abschluss in Deutschland eingestuft wird. Das hängt von zwei Dingen ab: Deinem Herkunftsland und der Frage, ob es um deinen Schulabschluss für ein Bachelorstudium geht oder um einen bereits abgeschlossenen Hochschulabschluss für einen Master. Für viele Länder gibt die Datenbank anabin der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) eine erste Orientierung. Aber Vorsicht: Anabin deckt längst nicht jedes Land und jeden Abschluss ab. Ist dein Fall dort nicht erfasst, entscheidet nicht anabin, sondern die zuständige Stelle in Deutschland. Je nach Herkunftsland und Abschluss sieht dein Weg anders aus.
Genau hier kommen wir ins Spiel. Welcher der beiden Fälle unten auf dich zutrifft, ist von Land zu Land und von Abschluss zu Abschluss verschieden, und genau da verlieren die meisten Zeit. Wir sagen dir, wo du stehst, zeigen dir die richtige Anlaufstelle und helfen dir auch bei der Frage, die viele unterschätzen: Universität oder Fachhochschule. Kurz gesagt: Wir holen dich aus dem Dschungel aus Portalen, Fristen und Zuständigkeiten heraus, damit du weißt was als nächstes zu tun ist.
Für viele Herkunftsländer steht in anabin unter „Schulabschlüsse mit Hochschulzugang", wie dein Schulzeugnis eingestuft wird. Zwei Wege sind möglich:
Je nach Land kann für den direkten Zugang zusätzlich ein Studiennachweis aus dem Heimatland verlangt werden. Ist dein Zeugnis nicht in anabin gelistet, brauchst du fürs Visum eine individuelle Zeugnisanerkennung bei der zuständigen Stelle in Deutschland.
Hast du bereits studiert, prüfst du in anabin zwei Dinge, die beide passen müssen:
Passt beides, sind die formalen Voraussetzungen erfüllt, den inhaltlichen Rest prüft deine Wunschhochschule. Fehlt dein Abschluss in anabin, beantragst du eine Zeugnisbewertung bei der ZAB: Rund 208 Euro, bis zu 3 Monate (Stand 2026).
Bewerber aus Indien, China und Vietnam: Ihr braucht zusätzlich das APS-Zertifikat. Ohne APS keine Zulassung, kein Visum. Die APS prüft die Echtheit deiner Zeugnisse. Kosten in Indien: Rund 225 Euro, etwa 18.000 INR (Stand 2026). In China und Vietnam abweichend. Bearbeitungszeit: Oft 4 bis 10 Wochen, bei Rückfragen an deine Hochschule auch länger. Früh anfangen, am besten parallel zur Bewerbung. Neu für Indien: Bewirbst du dich für einen Master ab dem Sommersemester 2027 und liegt dein Bachelor in Ingenieurwesen, Wirtschaft, Finanzen oder Management, kommt zusätzlich der Digital Master Test (dMAT) dazu. Entscheidend ist dein bisheriger Abschluss, nicht dein Wunschstudiengang. Wer seine APS-Registrierung vor dem 29. Juni 2026 abgeschlossen hat, ist befreit.
Die Form deines Studiums bestimmt nicht nur was du lernst, sondern auch wie du dich bewirbst, wie lange du studierst und wie der Berufseinstieg danach aussieht.
Bewerbung über uni-assist: Viele Hochschulen nehmen internationale Bewerbungen über uni-assist entgegen. Standardfristen: Wintersemester bis 15. Juli, Sommersemester bis 15. Januar. Viele Studiengänge schließen früher, prüfe immer deinen konkreten Studiengang. Bearbeitungsgebühr: 75 Euro für den ersten Studienwunsch, 30 Euro für jeden weiteren (Stand 2026). Gezählt wird pro Studienwunsch, nicht pro Hochschule. Drei Studiengänge kosten dich also 135 Euro, auch an derselben Hochschule.
Früh anfangen: 11.904 Euro für dein erstes Jahr nachweisen (992 Euro pro Monat, Stand 2026). Als Studienbewerber ohne festen Studienplatz sind es 1.091 Euro pro Monat. Fintiba oder Expatrio. Dauert 2 bis 3 Wochen.
Ohne Zulassung kein Visum. Fristen beachten: Wintersemester bis 15. Juli.
Wartezeit: 6 bis 14 Wochen. Unterlagen vollständig einreichen. Frühzeitig Termin buchen.
Einwohnermeldeamt innerhalb von 14 Tagen, Krankenversicherung abschließen, immatrikulieren.
EU-Bürger: Für euch gilt das meiste hier nicht. Ihr könnt direkt einreisen und euch bewerben. Diese Seite richtet sich hauptsächlich an Bewerber aus Ländern außerhalb der EU.
Duales Studium: Der Weg ist ein anderer. Hier bewirbst du dich nicht bei der Hochschule, sondern zuerst beim Unternehmen. Ohne unterschriebenen Vertrag mit einem Betrieb kannst du dich gar nicht einschreiben. Dafür bekommst du vom ersten Monat an eine Vergütung und arbeitest schon während des Studiums in deinem Beruf. Der Haken: Die Plätze sind stark umkämpft, viele Unternehmen suchen bis zu ein Jahr im Voraus, und der Unterricht läuft fast immer auf Deutsch. Ohne gutes Deutsch ist dieser Weg realistisch nicht machbar. Auch fürs Visum kommt es auf die konkrete Form deines dualen Studiums an. Genau solche Fälle schauen wir uns mit dir einzeln an.
Genau hier hilft Jump2Germany: Wir erstellen deinen persönlichen Zeitplan und zeigen dir, welche Hochschule zu deinem Profil passt. Schon diese eine Frage hat in Deutschland drei Antworten: Universität, Fachhochschule oder duales Studium. Jede Form hat eigene Zugangsvoraussetzungen, eigene Bewerbungswege und führt zu einem anderen Berufseinstieg. Dazu kommen konkrete Bewerbungstipps für einen Prozess, der anders läuft als in deinem Heimatland. Wir kennen beide Seiten und geben dir deine klare Empfehlung, statt dich mit einer Liste allein zu lassen.
Weitere Infos: DAAD, anabin und uni-assist. Alle Angaben ohne Gewähr. Stand: 2026.
Viele denken beim Studienkolleg sofort: das kostet ein Jahr extra. Stimmt. Aber es ist das offizielle System. Am Ende stehst du auf demselben Startplatz wie alle anderen.
Ein Jahr intensive Vorbereitung, dann die Feststellungsprüfung, dann Bewerbung wie alle anderen. Für dich gibt es zwei Wege:
Der teure Fehler, den kaum jemand kennt: Nicht jedes private Studienkolleg darf die Feststellungsprüfung selbst abnehmen. Der DAAD stellt klar: Staatliche Studienkollegs garantieren einen staatlich anerkannten Abschluss, bei den privaten können das nur einzelne Anbieter. Achte auf den Unterschied zwischen „staatlich genehmigt" und „staatlich anerkannt". Ist dein Kolleg nur genehmigt, musst du die Prüfung extern an einem staatlichen Studienkolleg ablegen, konkurrierst um wenige Plätze und deine Kursnoten zählen nicht mit. Ein Jahr Zeit und mehrere tausend Euro hängen an dieser einen Frage.
Welcher Weg und welcher Kurstyp passt zu dir? T-Kurs für Technik und Naturwissenschaften, W-Kurs für Wirtschaft, G-Kurs für Geisteswissenschaften, M-Kurs für Medizin. Öffentlich oder privat, deutscher oder englischer Track: Genau da helfen wir dir bei der Auswahl, mit einer klaren Empfehlung, den richtigen Adressen und Bewerbungstipps. Auf Wunsch bekommst du eine Gegenüberstellung der privaten Studienkollegs mit Vorteilen, Nachteilen und Anerkennungsstatus.
Der Plan endet nicht mit der Zulassung. Wohnung, Finanzen, Versicherung, Alltag: Der Teil, den andere weglassen, entscheidet über einen guten Start. Und vieles hängt von deiner Situation ab.
Wo du realistisch schon von zu Hause aus suchst und wie du nicht auf Betrüger reinfällst.
Wie viele Tage im Jahr erlaubt sind und was deinen Aufenthaltstitel gefährdet.
Welche Versicherung Pflicht ist und in welcher Reihenfolge du alles erledigst.
Die ersten Schritte, die dir sonst niemand erklärt.
Das machen wir für dich: Wir geben dir die richtige Reihenfolge und konkrete Adressen für deinen Start, abgestimmt auf deine Stadt und deine Situation.
Wir klären deinen Abschluss, prüfen ob du ein Studienkolleg brauchst, finden passende Hochschulen und erstellen deinen persönlichen Zeitplan.